Erkenntnisse

Unser Ziel beim Aufbau von „Ninas Kochlust“ war, Know-How aufzubauen und Erfahrungen zu sammeln. Nach .. Monaten ist Zeit für eine Zwischenbilanz.

Strukturen
Im Internet sind wir schon lange präsent: mit kliebhan.de und dem YouTube-Kanal eyecaneat. Dabei spielte Reichweite jedoch keine Rolle.

Mit den Blogs wollten wir herausfinden, ob man mit überschaubarem Aufwand (wir machen das ja nicht professionell sondern zum Spaß) ein größeres Publikum erreichen kann.

Ausgangspunkt war unsere Facebook-Seite „Hessen à la carte – Kochreportagen“, der wir die Schwesterseite „Ninas Kochlust“ beigesellten.

Von Facebook führen Links zu den Blogs „Ninas Kochlust“ und „Ninas Reiselust“.  Ein neuer YouTube-Kanal „Ninas Kochlust“ wurde wieder aufgegeben –  ein zweiter Kanal neben dem eingeführten  „eyecaneat“ macht Schwierigkeiten. Lästiges Hin- und Herschalten und v.a.: Google-Konzept mit „Konten“ absolut unverständlich!

Klar war, dass wir interessanten Content brauchen, der umfassend verlinkt ist.   Es gibt unzählige, oft perfekt gemachte Food-Blogs. Eher selten sind Video-Blogs.  Videos sind aber unsere „Kernkompetenz“. Die Idee: jede Woche ein neues Video mit interessanten kulinarischen Informationen von der Food-Journalistin Nina Thomas.  Möglichst spontan erzählt, mit geringem Aufwand produziert und authentisch.  Keine Inszenierungen sondern echtes Leben – also Rezepte oder Kochexperimente aus der eigenen Küche oder (in Reiselust) eigene Reiseerlebnisse.

Weitere Säulen beim Content: „Gastro-Zitat der Woche“, „Zeitreise“, „Superlative“, „Karst und Küche“, „Stock Library“ …   / weitere Ideen ? /

Um das Werbepotential der Blogs zu testen werden „Finden wir gut“-Leisten eingefügt. Klarstellung, dass es keine bezahlten Links sind im Impressum. Effekt messbar über Verkauf von Martel-DVD.

Organisation und Technik

Domain-Namen „ninas-kochlust.de“ und „ninas-reiselust.de“ bei 1&1 für ein paar Euro gesichert.

Blogs bei 1&1 als Click&Build sehr leicht einzurichten. Genaue Konfiguration – in „Einstellungen“ Domain-Name angeben. Weitere Parameter.

WordPress  mit Theme Weaver II Pro (nur mit Pro sind eigene Hintergrundbilder möglich – dadurch individueller Look zu erreichen).

Grafik mit GIMP. Ziemlich komplex. Handbuch sinnvoll.

Dreh und Schnitt

Versuche mit iPhone, XA10, Panasonic

iPhone geht mit FilmicPro. In Konfiguration unbedingt: Videos in Camera Roll speichern (sonst Zeitverlust – nochmaliges Kopieren, denn an Filmic Library kommt man vom PC nicht dran).   Audio mit iRigPre ok, aber nur eine Spur.  Unklar, warum Weißabgleich manchmal auf Automatik zurückgesetzt wird. Falle.    Großer Vorteil:  minimalinvasiv, v.a. wenn man auf ext. Mikro verzichtet. Für kurze Videos, die minimal geschnitten gleich abgesetzt werden sollen, ganz wunderbar.  Bei aufwändigeren Produktionen nicht sinnvoll, wenn man anderes ergonomisch günstigeres Equipment zur Hand hat. Schnitt:  im iPhone div. Schnittsoftware angesehen. CuteCut am Besten. Aber MC ergonomisch viel angenehmer. Einziger Nachteil beim MC:  sehr lange Importzeiten (30 Min Footage = 4 Stunden)

Vorteil von XA10: 2 Tonspuren (Richtmikro, Funkmaus). HD. Kann direkt in AVID MC 6 importiert werden.  Export als QT Ref,  Soerensen Squeeze kann damit was anfangen.

Lichtset mit 3 LED-Leuchten in Küche.  Über Kühlschrank, über Gewürzen, auf Kachelofen. Problem: Schatten von Halogen-Lampen von oben.  Strahler evtl. umsetzen.

Produktionsformat DVCPro50 (hr-Standard):  kennt  Soerensen Squeeze nicht. Daher kein Export in QT Ref sondern als QT DV.

WordPress-Erkenntnisse

Feedback / Nutzerbindung:  Newsletter mit „MailPoet“ – sehr zufrieden damit.
Kommentarmöglichkeit wg. Spam zunächst ausgeschaltet – dann wieder zugeschaltet, war doch überschaubar.

Abgeschaltet blieb die Möglichkeit, direkt ein Abo der Seite anzuklicken, da dort sehr viel Spam auflief.

Kategorien / Schlagworte  / Rezeptverzeichnis

Kategorien könnten hierarchisch organsiert werden (z.B. Gemüse/Spargel/ … ). Macht aber keinen Sinn, wenn man ein Rezeptverzeichnis automatisch generieren möchte.  Deshalb relativ wenige Kategorien, am Besten mit vorangestellter Sortier-Reihenfolge ( 01-Vorspeisen / 02-Suppen / 03-Fisch / 04-Fleisch …) . Damit kann mit Hilfe des Plugins WP Sitemap Page ein Rezeptverzeichnis automatisch generiert werden.

Gute und weniger gute WP-Plugins

MailPoet Newsletters:  Gute Newsletter-Verwaltung. Bedienung verständlich.
Was noch nützlich wäre: eine Seite mit allen bislang verschickten Newslettern.

Greg’s High Performance SEO: Möglichkeit, zusätzliche Titel und Schlagworte für Suchmaschinen einzufügen

Google Webmaster Tools: noch unverstanden …

Photo Gallery: hat offenbar Potential, noch nicht genutzt

Ultimate Tag Cloud Widget: erzeugt Schlagwort-Wolken. Nettes Feature

Auswertung noch ungelöst:

Stats Counter / hidden – zeigt Zugriffe, aktualisiert aber nicht die Detail-Übersicht, von woher die Besucher kamen.  Optimaler Counter noch nicht gefunden.

Google Analytics: noch nicht verstanden …

Facebook vs. Google/YouTube

Auf der Facebook-Seite viel mehr Traffic als auf der Web-Seite.  Facebook-Videos erreichen sehr viel mehr Zuschauer als das entsprechende YouTube-Video.  Aber: Facebook zählt anders. Einmal scrollen langt schon, um einen Hit zu erzeugen. YouTube-Hits sind die härtere Währung.  (Guter Artikel dazu: https://medium.com/@hankgreen/theft-lies-and-facebook-video-656b0ffed369)

Schaltflächen in Youtube-Videos benötigen Google Webmaster-Anmeldung. Ziemlich kompliziert. Noch weitere Studien erforderlich. YouTube-Schaltflächen sind sehr umständlich anzulegen bei minimalem Effekt.  Sehr einfach sind Facebook-Links am Ende der Videos.  Unbedingt bei jedem Video hinzufügen.

Facebook: „Teilen“ in Gruppen ist das A&O! Also bei jedem Post die passenden Gruppen suchen und ggf. eintreten!  Teilen kann aber offenbar nur eine Person und nicht eine Seite. Oder? Liken kann ein Seite!

Ziele erreicht?

werden wir sehen – in 6 Monaten erste Bilanz

Erkenntnisse

Die wesentlichen Punkte: