„Tarte Tatin“ schnell und einfach aus der Pfanne

Tarte Tatin –   das Beste, was ein Apfel werden kann  (von Calvados mal abgesehen)

Mit Äpfeln kann man viel anstellen, z.B. daraus Calvados brennen. Oder sie zu allen erdenklichen Arten von Nachtisch verarbeiten, Apfelkuchen, Apfelkompott u.s.w … Einer meiner Apfel-Favoriten ist aber die Tarte Tatin. Dieser Apfelkuchen wird „kopfüber“ gebacken. Apfelstücke werden in einer Pfanne in flüssigen Karamell gelegt, mit Blätterteig überdeckt und im Ofen gebacken. Das Ganze wird dann gestürzt – dann sind die mit Karamell überzogenen Äpfel oben und der Blätterteig unten. Angeblich wurde diese Tarte im 19. Jahrhundert von den Schwestern Tatin eher aus Versehen erfunden – https://de.wikipedia.org/wiki/Tarte_Tatin – Plausibler ist aber wohl, dass die beiden Besitzerinnen des „Hotel Tatin“ in Lamotte-Beuvron sehr genau wussten, was sie taten : http://www.marmiton.org/magazine/tendances-gourmandes_tarte-tatin_1.aspx – Unstrittig ist, dass das Rezept erstmals 1926 von dem Kochbuch-Autor Maurice-Edmond Sailland alias „Curnonsky“ veröffentlicht wurde und von da an in Paris im Maxim´s auf der Karte stand.

Wir brauchen:

  • eine Pfanne, 20 cm Durchmesser
  • 6 große Äpfel, geschält und geviertelt
  • 1 Paket Butterblätterteig
  • 85 g Butter
  • 85 g Zucker
  • Schlagsahne oder Vanilleeis oder Eierlikör-Schmand

 

Und so geht´s:

  • Blätterteig so ausrollen, dass man den Teig etwas größer als die Pfanne ausschneiden kann
  • Butter und Zucker in der Pfanne zu dunklem Karamell schmelzen lassen
  • Die Hälfte der Apfelstücken mit der runden Seite nach unten  vorsichtig  (Verbrennungsgefahr!)  in den heißen Karamell legen
  • Andere Hälfte der Apfelstücke versetzt mit der runden Seite nach oben dazwischenlegen
  • Blätterteig darüber, den überstehenden Rand in die Pfanne stipsen
  • Einige Löcher in den Blätterteig stechen
  • 30 Minuten bei 180 Grad im Backofen backen
  • Herausnehmen, etwas abkühlen lassen, stürzen
  • Lauwarm servieren
  • Zur Tarte Tatin passen Schlagsahne oder Vanilleeis. Uns schmeckt dazu ganz besonders Schmand mit Eierlikör (vor allem  der hervorragende Eierlikör von Nachbarin Gudrun!)

 

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