Kartoffelgratin „Café Größenwahn“

Seit 1978 ist das „Café Größenwahn“ im Frankfurter Nordend eine Institution. Immer wieder wurde das Lokal mit Preisen ausgezeichnet, was die zahlreichen Stammgäste nicht verwundert. Ihnen schmeckt die bodenständig-regionale Küche mit mediterranem und thailändischem Einschlag seit Jahrzehnten. Und da es unter der Kundschaft offenbar auch viele begeisterte Hobby-Köche gibt wurde Küchenchef  Thomas  Sträter immer wieder gebeten, seine Rezepte in einem Kochbuch preiszugeben, was er dann vor einigen Jahren auch getan hat.  Ein „Signatur Dish“ des Größenwahn ist ganz sicher der Auflauf „Pommes Gratin“. Das Gericht hat Ähnlichkeit mit dem „Gratin dauphinois“ (das auch schon in  Ninas Kochlust vorkam), schmeckt uns aber noch besser.  Und:  es ist wirklich leicht nachzukochen!

Kartoffelgratin „Café Größenwahn“ (leicht abgewandelt)

Wir brauchen (für 4 Portionen):

  • 600 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 250 ml Sahne – wer es „schlanker“ möchte kann einen Teil davon mit Milch ersetzen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2  TL Oregano
  • Salz, Pfeffer
  • Muskatnuss
  • etwas Butter

 

Und so geht´s:

  • Die gepellte Knoblauchzehe mit Salz bestreuen und damit eine Auflaufform ausreiben. Dann mit Butter ausstreichen
  • Sahn mit der Knoblauchzehe aufkochen, dann Topf beiseite stelle. Knoblauchzehe rausnehmen und Sahne abkühlen lassen
  • Kartoffeln schälen, waschen, abtrocknen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Auch die Scheiben gut abtrocknen.  Die Kartoffelscheiben in einer Schüssel mit der Sahne vermischen und mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.  Gut vermischen und in die Auflaufform geben.  Gut andrücken, damit alle Kartoffelscheiben mit Sahne bedeckt sind.
  • Im Backofen bei 180 Grad ca 50 Min. backen, bis das Gratin goldbraun und knusprig ist.

 

Guten Appetit!

Noch ein Hinweis:  das Gratin schmeckt so gut, dass Eure Gäste davon sicher mehr haben wollen – Ihr könnt die Mengenangaben daher ruhig heraufsetzen!

Bei uns kam das Größenwahn-Gratin  als Beilage zu einer Wildschweinbratwurst mit Ofengemüse auf den Tisch. War sehr sehr gut!

 

 

 

 

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