Spargel im Päckchen (al cartoccio)

„al cartoccio“ (im Päckchen)  ist eine in Italien beliebte Gar-Methode, die den großen Vorteil hat, dass alles sehr schön aromatisch und saftig bleibt.  Es gibt fast nichts, was die italienische „casalinga“ nicht in ein solches Päckchen aus Backpapier packt, um es auf den Punkt gegart auf den Tisch zu bringen. Es gibt Rezepte für Pasta al cartoccio, Garnelen al cartoccio, cartoccio di pesce  und unendlich viele weitere Varianten.  Zur Spargelzeit habe ich mir dieses Rezept ausgedacht:

Spargel al cartoccio

Wir brauchen (als Vorspeise für 4 Personen):

  • 1 kg Spargel (20 Stangen)
  • 60 g Butter
  • 4 Stängel Salbei
  • 3 wachsweich gekochte Eier
  • 3 TL Kapern (aus dem Glas – abgetropft)
  • 1/2 unbehandelte Zitrone  (Abrieb und Saft)
  • 3 EL Olivenöl extra vergine
  • 3 EL Spargelbrühe (oder Gemüsebrühe)
  • 3 EL Sonnenblumenkerne
  • Salz, Pfeffer
  • Backpapier

 

Und so geht´s:

Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen

Spargel schälen und jeweils 5 Stangen auf ein Blatt  Backpapier legen. Etwas Salzen und zwei Butterstücken (ca 15 g)  dazugeben. Das Backpapier sorgfältig zu einem Päckchen verschliessen – das Päckchen soll sehr dicht verschlossen sein.  1 kg Spargel sollte für 4 Päckchen reichen.

Die Päckchen nebeneinander auf ein Backblech legen und im Backofen ca. 25 Min. bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) garen.

In der Zwischenzeit die Sauce vorbereiten:

3 Stängel Salbei kleinschneiden (1 Stängel brauchen wir später)

Kapern und Eier kleinschneiden und mit dem Salbei vermischen.  Zitronenabrieb und Zitronensaft dazugeben. Einen guten Schuss Olivenöl und Spargelbrühe dazu und alles  vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für den „Crunch“ noch 3 ELSonnenblumenkerne hinzugeben.

Die Blätter des 4. Salbei-Stängels (s.o.) in Olivenöl frittieren und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Nach ca. 25 Min. die Spargelpäckchen aus dem Backofen nehmen, auf Tellern öffnen  (welch ein Duft!) und die Sauce über die Spargel geben. Als „Finish“ noch frittierte Salbeiblätter oben drauf. Mit Baguette servieren.

Das Öffnen kann man natürlich auch den Gästen am Tisch überlassen, die sich dann über das göttliche Aroma besonders freuen werden.

 

 

 

 

 

 

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