Diese Art von Dessert mache ich immer wieder in Abwandlungen, je nach Jahreszeit. Ich bereite es lieber in einzelnen Schälchen zu, als in einer Schüssel. So können sich die Gäste einzeln und sorgsam durch die Schichten hindurch arbeiten und kosten, was da noch zu finden ist. Wir alle lieben es und es gibt immer wieder Überraschungen. Diesmal bestehen die Schichten aus einer Sahnecreme, Lemoncurd, Pistazien und Erdbeeren, gekrönt von Baiserperlen. Als ich es serviert habe, wurde es ganz still in der Runde, nur ab und zu hörte man ein verträumtes „Hmmm“.
Ich mache dieses Dessert immer nach Gefühl, auch die Creme mache ich entweder mit Quark und Sahne, oder mit Joghurt, Ricotta, zu was ich gerade Lust habe und was im Kühlschrank ist. Diesmal war es so:
Für 6 Gläser:
250 g griechischen Joghurt habe ich gesüßt mit Ahornsirup, Vanillezucker und Zucker, nach Gefühl abgeschmeckt. Dazu den Inhalt einer halben Vanillestange. Und abgeriebene Schale einer halben Zitrone.
Gut verrührt. Dann 250 g Schlagsahne schön steif geschlagen, dezent gesüßt. Die Sahne kommt zu dem Joghurt und wird vorsichtig untergehoben.
Die sechs Gläschen stehen bereit auf einem Tablett, das ich später mit dem fast fertigen Dessert an einem kühlen Ort unterbringen kann. Zuerst kommt eine Schicht der Creme auf dem Boden der Gläser, dann nur in die Mitte ein Klacks Lemoncurd.
Schön, wenn man den von aussen nicht sieht, so ist es eine Überraschung. Man kann auch frische Erdbeermarmelade nehmen oder Kompott. Beim letzten Mal habe ich Rhabarberkompott hinein gegeben. Um den Lemoncurd habe ich einen Ring frischgehackte Pistazien gestreut, die sollte man von außen sehen.
Jetzt kommt die nächste Schicht der Creme, man kann sie ganz verbrauchen. Bis zu diesem Punkt bereite ich das Dessert vor und stelle es dann kühl.
Vor dem Servieren habe ich dann schnell eine Schale schöne rote Erdbeeren klein geschnippelt, sie kommen ungesüßt direkt auf die Creme. Wer mag, kann noch ein wenig Cointreau darauf träufeln. Das Ganze wird mit den restlichen Pistazien und ein paar Baisertropfen gekrönt.

Man kann natürlich auch größere Baisers in Stückchen brechen. Ein leichtes, hübsches und köstliches Traumdessert, das bei meinen Gästen immer wieder gut ankommt. Und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.








